| « Brieftauben reloaded | Gehts auch ohne?(Teil 2) » |
Auf und Ab
War das heute wieder ein Spiel. Ein Parabelflug des Snooker. Erster Frame, wie gewohnt, total versaut. Es ging aber auch gar nichts. Es ist dabei schon erstaunlich, wie man totsichere Pots doch noch verreissen kann. Der Queue fühlte sich wie ein Fremdkörper an, jegliche Winkel lagen außerhalb des dreidimensionalen geometrischen Raumes und Weiß schien eine extreme Unwucht zu besitzen. Die kurzen Pausen habe ich dann für Trockenschwünge mit dem Stöckchen benutzt, damit wenigstens die Stöße sauberer werden. Zweiter Frame, wie gewohnt, total versaut. Oumpf!
Dritter Frame, wie gewohnt, total...hoppla, den hab ich ja mal gewonnen. Dabei habe ich sogar massiv hinten gelegen. Aber ein Foul hier, eins da, und der Abstand war wieder realistisch aufholbar. Zum Schluß des Frames lagen nur noch vier Farben auf dem Tisch. Also mit dem Motto "Du hast keine Chance, also nutze sie" hab ich doch glatt mein persönlich höchstes Break erspielt. Eine Clearance von Braun aufwärts, 22 Punkte, mein Frame. Zugegeben, die Bälle lagen einigermaßen gut verteilt und ich würde das gerne mal mit dem Spiel auf die Roten schaffen, trotzdem ein tolles Gefühl!
Der vierte Frame war wieder sehr sehr knapp. Schwarz mußte wieder entscheiden. Dieses mal blieb mir Fortuna treu. Im damit entscheidenen fünften und letzten Frame ging mitmal alles. Zwar hab ich mir regelmäßig die Stellung versaubeutelt, aber die Kugeln vielen ziemlich sauber. Dazu kommt, dass Glück immer eine einseitige Sache ist, insbesondere beim Snooker. Bei mir ging alles, bei meinem Parter nix mehr. Ich ahne schon, das es nächste Woche wieder genau anders herum läuft...
Trackback-Adresse für diesen Eintrag
Trackback-URL (Rechtsklick und Verknüpfungs-/Link-Adresse kopieren)