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Wetter, Wetter? Pollen, Pollen!
Alles freut sich, die Sonne scheint. Außer mir! Die letzten Jahre hatte ich die wage Hoffnung, die Allergie hätte einen geordneten Rückzug angetreten. Zu früh gefreut. Bei dem Wetter stehen bei mir einige Entscheidungen an.
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Lass ich die Fenster und Türen 24/7 geschlossen und gare im eigenen Saft (Aktuell 28.5°C Schattentemperatur draußen und 25.9°C drinnen)? Lass ich den Pollen freien Lauf und schalt mein Gehirn durch dauerhaftes Schockniesen in den Standby Modus, oder schieß ich es direkt mit Cetirizin ab? Schubs ich den Hausmeister des gegenüberliegenden Kindergarten von seiner extrem Pollenflug verursachenden Höllenmachine, auch als Rasentraktor bekannt, die er derzeit wie wild nutzt?
Meiner strengen Überzeugung nach, dürften etwaige Gräser, Bäume und Prebrotpflanzen aber bei der derzeitigen Vermehrungsfreude in wenigen Tagen ihren Pool an freifliegenden DNA-Material verbraucht haben.
An der Stelle erinnere ich mich an eine Kurzdiskussion mit einer "HEXAL"-Beraterin in der Apotheke. Leider hat die Gute kaum mehr Ahnung, als das was sie scheinbar in Kurzvorbereitungskursen eingetrichtert bekam. Gut, man kann ja auch nicht auf Fragen aus jedem Fachbereich immer gleich eine Antwort parat halten. Die Internetadressen aus dem Flyer waren hingegen schlechte Hinweise. Was dort steht, sollte jeder Langzeitgeplagte als sein embryonales Grundwissen betrachten können. Einfach aus meinem beruflichem Hintergrund herraus, interessieren mich aber die mikrobiologischen Hintergründe einer Allergie. Wikipedia ist da aber schon recht aufschlussreich. Bleibt die Frage, ob dafür schon Computermodelle exisitieren?
Außerdem würde mich brennend ein Vergleich der Häufigkeiten von Infektionskrankheiten bei Allergikern und Nichtallergikern mit Einbezug des Außmass der Allergie im jeweiligen Jahr interessieren. Ich habe die subjektive Empfindung, daß ich in Jahren mit hefitgen Reaktionen im Sommer, im darauffolgenden Winter tendenziell gesünder bleibe. Vielleicht ein Trainingseffekt des Immunsystem durch Überstimulanz? Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, um wenigstens einen positiven Aspekt an der Krankheit zu finden!
Erstaunlich ist, dass ich beim Snooker gestern nicht ein Taschentuch verbraucht habe (im Gegenteil zu diesem Blogeintrag *schnief*). Und man hat mich glatt 5:0 gewinnen lassen. Ein Lichtblick in meinem sonst so beschissenen Alltag!
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